ACHTUNG!
In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert.
Sie erhalten eine stark vereinfachte Darstellung und einige Features der Seite werden nicht funktionieren.

Neuigkeiten - Archiv 2017

Natur zum Erleben und Anfassen

Am 17. Oktober 2017 wurden mit Unterstützung von rund 40 begeisterten Volkschülerinnen und -Schülern wieder 500 Jungsterlete in die Donau (Wachauer Gegend) im Zuge des EU LIFE Projektes Sterlet entlassen. Für die Kinder war dies ein sichtbar schönes Erlebnis, wie man in unserer Fotostrecke sehen kann. Umrahmt wurde das Ereignis mit einer stimmungsvollen Herbstkulisse am Donaustrom.

Weitere Informationen:

Pressebericht mit Fotostrecke "Sterlet Besatz in die Donau" >>

Flussjuwele

Im Jahr 2016 wurden durch das Land NÖ 34 wertvolle Gewässerstrecken mit einem wasserwirtschaftlichen Regionalprogramm unter besonderen Schutz gestellt. In der aktuellen Broschüre werden die 34 ausgewählten Gewässerabschnitte vorgestellt. Die Broschüre, die gemeinsam mit dem Umweltdachverband erstellt wurde, enthält auch zahlreiche Freizeittipps rund um die NÖ Flussjuwele.

LFM Karl Gravogl "Die schön bebilderte Broschüre lässt für mich als Fischer keinen Zweifel aufkommen und bestärkt mich in der Überzeugung, dass unsere Flusslandschaften und die einzigartigen Wassertiere die darin leben geschützt werden müssen. "

Verfügbar ist die Broschüre als Webversion und als Publikation zum Bestellen unter folgenden Links:

www.noe.gv.at/noe/Wasser/20170712_Flussjuwele_in_NOe_Webversion_final.pdf >>

http://www.noe.gv.at/noe/Wasser/Publikationen_Fliessgewaesser.html >>

Die Wahl zum Fisch des Jahres 2018 ist entschieden!

Die Wahl zum Fisch des Jahres 2018 ist endlich entschieden und der vom NÖ Landesfischereiverband nominierte Wels (Silurus glanis) machte um vier Stimmen (!) das Rennen. Knapper kann eine solche Wahl wohl nicht ausgehen. Aber auch wenn der Kandidat, für welchen man eigentlich gestimmt hatte, nicht gewählt wurde und wir mittlerweile enttäuschte FischerInnen vertrösten mussten, die gerne den zweitplatzierten Edelkrebs oder die drittplatzierte Barbe ganz oben am Treppchen gesehen hätten, ist es nur eine Wahl und es geht vor allem um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gegenüber unseren Fischarten und deren eindeutige Schutzbedürftigkeit.

Der Österreichische Fischereiverband und die Landesverbände stehen gemeinsam für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gewässer, der Wassertiere und natürlich der Fischerei ein und das ist wohl das wichtigste aus dieser Wahl und das einzige was zählt. Wir im NÖ Landesfischereiverband erhoffen sich aus der Wahl, dass neue Projekte daraus entstehen, die sich nicht nur um den Lebensraum des Welses als heimische Fischart bemühen, sondern auch für Edelkrebs, Barbe, Schneider, Hasel und Co. einsetzen.

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen dieser Wahl und für Ihre Stimme!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Interview mit dem Wels, dem Kandidaten des NOE-LFV zur Wahl des Fisch des Jahres 2018 >>

www.fisch-des-jahres.info >>

Steckbrief Wels >>

Presseinformation des Österreichischen Fischereiverbandes >>

LIFE Projekt "Untere March-Auen"
5,3 km Seitenarme bekommen Anbindungen an die March

Fünf durch die Regulierung einst abgetrennte Seitenarme der March sollen durch ein umfassendes EU-Projekt wieder durchströmt werden. Die Fertigstellung ist für Februar 2018 geplant und verantwortlich für die Umsetzung ist die österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft viadonau.

Die March und deren charakteristische Auwälder sind Mitteleuropas ökologisch wichtigste Auenlandschaft, die von regelmäßigen Überschwemmungen geprägt werden. Die vergangenen Regulierungsmaßnahmen haben allerdings den ökologischen Zustand stark beeinflusst, sodass viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten ihren natürlichen Lebensraum verloren haben.

Das durch die Europäische Union geförderte Life+ Projekt "Renaturierung Untere March-Auen" soll durch Anbindung von Seitenarmen die Dynamik des Flusses wiederherstellen. Mit der Entfernung bzw. dem Rückbau von Uferblockwürfen oder Querbauwerke soll die Vernetzung des Flusses mit der angrenzenden Au weiter verbessert werden. Durch die Renaturierung profitieren nicht nur unsere Wassertiere, sondern auch eine Vielzahl anderer Tier- und Pflanzenarten, die nun wieder naturnahe Habitate vorfinden. Darüber hinaus sollen die Maßnahmen auch vorbeugend im Hochwasserfall wirken und durch die hohe Attraktivität ein Naherholungsraum für die NiederösterreicherInnen werden.

Neben den Wasserbaumaßnahmen finden noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraums und zum Artenschutz im Vorland statt. Als Projektleiter setzt die viadonau gemeinsam mit den Partnern NÖ Landesfischereiverband und WWF Österreich die Maßnahmen um. Weitere finanzielle Unterstützung kommt dem Projekt durch das Land NÖ, dem BMI für Land- u. Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie von der Österreichischen Fischereigesellschaft gegr. 1880 entgegen.

Weitere Informationen zum LIFE-Projekt "Untere March-Auen":

aktuelle Presseinformation der viadonau >>

Projekt-Webseite unter www.life-march.at >>

Top Thema – Trockenheit an NÖ Gewässern - News update

Eine bereits länger andauernde Trockenheit führt derzeit in etlichen Gewässern in Niederösterreich zu hohen Wassertemperaturen (es wurden bereits an manchen Stellen über 28° Wassertemperatur gemessen) und Niedrigwasserstand. Eine Gefahr für die Wasserbewohner kann dadurch nicht ausgeschlossen werden. Bereits im Jahre 2015 gab es ähnliche Verhältnisse. Daher wurde gemeinsam mit dem Amt der NÖ Landesregierung, unter maßgeblicher Beteiligung von Lhf-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, der Wasserrechtsabteilung und der Gewässeraufsicht sowie Behörden und dem NÖ Landesfeuerwehrverband einen Alarmplan entwickelt, der eine präventive Beobachtung und Analyse beinhaltet sowie ein schnelleres Erkennen von Problemsituationen ermöglicht. Zudem werden aus den Erkenntnissen darüber weitere Daten gewonnen, die dazu führen sollen, Problemstellen wenn möglich zu entschärfen und dadurch den Wassertieren ein Überleben bei Trockenheit zu sichern. Dieser Alarmplan kann jedoch nicht ohne das Mitwirken von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Fischerinnen und Fischern funktionieren. Es ist daher gerade in dieser Trockenperiode wichtig, dass jene aufmerksame Personen vor Ort Fischsterben melden.

Update 4. August 2017:

Präventiv werden mehrmals täglich die Wassertemperaturen und Durchflussmengen kontrolliert. Mehrere Warnmeldungen sind bereits beim NÖ Landesfischereiverband und den Behörden eingegangen. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und dem NÖ Landesfischereiverband ist sehr gut. So wurden bereits in den von der Hitze seit mehreren Tagen betroffenen Flüssen wie zB. Zwettl, Melk, Thaya, Große Krems, March, Schwechat, Piesting Unterlauf usw. Fischereiaufseher informiert, dass diese besonders sensibel in der Beaufsichtigung des Fischereirevieres sein müssen. Auch unser Landesfischermeister war bereits mit wachsamen Augen am Gewässer unterwegs und besichtigte die Melk bei der Messstelle Matzleinsdorf und die Große Krems bei der Messstelle Imbach. Eine Entspannung der Lage wird jedoch erst am Wochenende bzw. Sonntag 6. August 2017 erwartet.

Wie kann ich helfen, wenn ich Fischsterben oder Wasserverschmutzung wahrnehme?

Fischsterben und Wasserverschmutzung sind eine ernst zu nehmende Sache, da ganze Populationen von Wasserlebewesen geschädigt werden können!

Jeder kann und sollte daher Hilfe leisten, damit die Ursache (zB. Trockenfallen) bzw. der Verursacher (zB. Einleitungen) von der Behörde lückenlos ermittelt werden kann. Denn wenn Sie als wachsamer Bürger oder Bürgerin den Verdacht haben, dass etwas mit dem Wasser selbst oder den Tieren am und im Wasser nicht stimmt, sollten Sie eine Meldung an die Polizei oder die Bezirkshauptmannschaft absetzen bzw. (sofern möglich) eine erste Probensicherung (bei Verdacht auf Einleitungen) vornehmen.

Weitere Informationen:

Ratgeber betreffend Verdachtssituationen - Hilfe bei Fischsterben >>

Informationen zum Thema Fischsterben vom Amt der NÖ Landesregierung >>

Infos über Wasserstände bzw. Wassertemperaturen >>

Pressemitteilung des Landes NÖ zum Alarmplan gegen Fischsterben >>

Wahlkampf um den Titel: Fisch des Jahres 2018

Der vom NÖ Landesfischereiverband für die österreichweite Wahl nominierte Kandidat zum Fisch des Jahres 2018 heißt Wels (Silurus glanis). Unser Spitzenkandidat für diese wichtige Wahl stellt sich in einem Interview vor und verdeutlicht den Wählerinnen und Wählern, warum gerade Er einen Platz auf dem Siegertreppchen verdient hätte.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Interview mit dem Wels, dem Kandidaten des NOE-LFV zur Wahl des Fisch des Jahres 2018 >>

www.fisch-des-jahres.info (Alle Kandidaten und eine Möglichkeit online abzustimmen) >>

Mitteilungsblatt des NÖ Landesfischereiverbandes, Ausgabe 2017 - 1

Die Fischkrankheit Proliferative Kidney Disease, kurz PKD ist in der Fischerszene zur Zeit ein heißes Eisen. Doch was steckt wirklich dahinter und wie kann sich diese Krankheit tatsächlich auf unsere Fischbestände und die Fischerei auswirken?
Fischen Inside verschafft Klarheit. Weitere "Gustostückerl" finden Sie darin in Form von Berichten über den Abschluss des LIFE Traisen Projektes, den Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie an der Enns sowie ein Leitbild für die Thaya und Marchauen. Um Ihnen als treue Leserin oder Leser noch mehr Wissensvorsprung zu verschaffen, haben wir uns auch der Frage angenommen, ob man als Fischerin und Fischer eigentlich auch Anrainer ist und einen Weg betreten darf und um nach dem unheilvollen Schatten zur PKD am Cover unsere neueste Ausgabe zu einem guten Abschluss zu bringen, haben wir die Ergebnisse zur Ausnahmegenehmigung für die Entnahme von 40 Fischottern in NÖ in einem knackigen Artikel zusammengefasst.
Bleibt nur noch zu sagen: Werden Sie zum Insider. Lesen Sie die neueste Ausgabe von Fischen Inside!

Gesamte Ausgabe 1 - 2017 als Blätterversion >>

Gesamte Ausgabe 1 - 2017 als PDF-Datei >>

Fischotter Management in Niederösterreich wird umgesetzt

Am Freitag, den 24. Februar 2017 wurde im Zuge einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass die Entnahme von 40 Stück Fischottern dem NÖ Landesfischereiverband und dem NÖ Teichwirteverband durch Landesrat Dr. Stephan Pernkopf in Kürze genehmigt und nebst weiterer Maßnahmen auch die Förderung von Schutzzäunen an Fischzuchtanlagen erhöht werden soll.

Ein wichtiger Schritt für den Schutz unserer Wassertiere aber auch eine etwas bittere Medizin. Es wurde nämlich die Entnahme von 84 Fischottern durch den NÖ Landesfischereiverband und NÖ Teichwirteverband beantragt, aber nur 40 Stück sollen schlussendlich genehmigt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie der

Presseinformation: Fischotter Management in NÖ wird umgesetzt >>

Wichtig: Die Fischereiausübungsberechtigten aller Gewässer, an denen Maßnahmen möglich sein werden, werden in den nächsten Wochen persönlich und schriftlich über den Ablauf vom NÖ Landesfischereiverband verständigt!

Infofolder vom Österreichischen Fischereiverband
zum Fisch des Jahres 2017

Der Österreichische Fischereiverband hat nun zum Jahr des Seesaiblings auch einen Infofolder herausgegeben, der auf vier Seiten (A5) Verbreitung, Lebensraumansprüche, Nahrung, Fortpflanzung und auch Gefahren, welchen diese Fischart ausgesetzt ist darstellt. Abgerundet wird dieser Folder mit Fotos (Clemens Ratschan) dieser Fischart.

Wenn Sie ein gedrucktes Exemplar dieses Folders haben möchten, senden Sie uns einfach über unser Online Kontaktformular Ihre kostenlose Bestellung. Der Folder ist in begrenzter Stückzahl bei uns erhältlich. Zudem erhalten Sie als Beilage einen Sticker zum Fisch des Jahres 2017. Der Folder und Sticker wird Ihnen kostenlos zugesandt.

Infofolder zum Fisch des Jahres 2017 >>

weiter zu den älteren Beiträgen aus 2016 >>

Newsarchiv

Kontakt

NÖ Landesfischereiverband,
3100 St. Pölten, Goethestraße 2
Tel.: 02742/72968, Fax: 02742/72968-20

fisch@noe-lfv.at
Kontaktformular >

Bürozeiten:
Mo. 07.00 - 12.00 und 12.30 - 16.00 Uhr
Di. bis Do. 07:00 - 12.00 und 12:30 - 15.30 Uhr
Fr 07.00 - 13.00 Uhr durchgehend

Anreise:
Unsere NÖ Landesgeschäftsstelle ist über die Autobahn A1 oder auch per Bahn- und Busverbindungen erreichbar. Vom Hauptbahnhof St. Pölten zur NÖ Landesgeschäftsstelle beträgt die Gehzeit knapp 10 Minuten.
Ein praktischer Fahrplan ist auch unter https://www.vor.at/ einsehbar.
Der Eingangsbereich der NÖ Landesgeschäftsstelle ist barrierefrei über eine kurze Rampe erreichbar.