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Neuigkeiten

Wachsam in den Sommer für unsere Wassertiere

Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes brüten bei steigenden Temperaturen, auch unsere Wassertiere leiden bei überdurchschnittlich hohen und länger anhaltenden Wassertemperaturen, vorrangig im Juli und August. Aus diesem Grund wurde bereits im Hitzesommer 2015 der Alarmplan Fischsterben, gemeinsam mit der NÖ Landesregierung ausgearbeitet. Werden an einer der rund 50 Messstellen Warn- bzw. Alarmwerte erreicht, erfolgt eine Verständigung des NÖ Landesfischereiverbandes und der örtlichen Fischereiaufseher. Damit kann die Situation vor Ort rasch geprüft und mögliche Maßnahmen (wie z.B. eine Erhöhung der Wasserabgabe bei Wasserkraftanlagen oder eine Rettung des Fischbestandes) eingeleitet werden.

Was ist zu tun, wenn ein Fischsterben beobachtet wird?

Anzeichen die auf Sauerstoffmangel im Wasser hindeuten: Wenn Fische an der Wasseroberfläche permanent nach Luft schnappen, kann dies an Sauerstoffmangel liegen, da die Notatmung der Fische einsetzt. In Erstickungsstellung bereits toter Fische ist das Maul aufgerissen und die Kiemen sind abgespreizt.

Wenn ein Fischsterben beobachtet wird, soll die jeweilige Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat oder die nächste Polizeiinspektion (Notruf 133)

Dafür sind folgende Angaben hilfreich:

  • Wo wurde das Fischsterben beobachtet?
  • Wann wurde das Fischsterben beobachtet?
  • Datum und Uhrzeit der Beobachtung Gibt es Auffälligkeiten an den Fischen?
  • Gibt es Auffälligkeiten am Gewässer?

Von der Behörde werden daraufhin die erforderlichen Maßnahmen gesetzt, um die Ursachen abzuklären und ein weiteres Fischsterben möglichst zu verhindern.

Nähere Informationen finden Sie unter:

https://www.noe.gv.at/noe/Wasser/Fischsterben.html

Neuigkeiten zum Fischotter

Die Abteilung Naturschutz am Amt der NÖ Landesregierung hat nunmehr einen „Managementplan Fischotter“ auf der Webseite des Amtes der NÖ Landesregierung veröffentlicht und ist dieser abrufbar unter folgendem Link:

https://www.noe.gv.at/noe/Naturschutz/Fischottermanagementplan_RU5-final_20201020.pdf bzw.

ttps://www.noe.gv.at/noe/Naturschutz/Wildtier_Fischotter.html

Der NÖ Landesfischereiverband war in die Vorbereitungen zur Erstellung teilweise eingebunden, doch haben leider wesentliche Punkte aus der Argumentation des NÖ Landesfischereiverbandes keinen Eingang in die Endfassung gefunden:

So wurden vor allem

  • die wichtige historische Entwicklung des Fischotterbestandes in Niederösterreich und Aspekte zur Erhaltung der Fisch- und Krebsbestände nicht dargestellt.
  • Ein weiterer gravierender Mangel ist nach unserer Auffassung das völlige Fehlen eines klaren Managementzieles für die Fischotterpopulation unter Berücksichtigung der fisch- und gewässerökologischen Aspekte und der Fischerei und
  • einer Diskussion der Auswirkungen sinkender Fischbestände auf die Fortpflanzung und Erhaltung der Muschelbestände (insbesondere der Flussperlmuschel und der Gemeinen Flussmuschel) sowie
  • einer aussagekräftigen Interpretation des Begriffes „günstiger Erhaltungszustand“ im Sinne der FFH-Richtlinie der Europäischen Union.

Aus diesen Gründen steht auch zu befürchten, dass der Managementplan der Abt. Naturschutz nicht jene allgemeine Anerkennung wird finden können, die wir diesem wichtigen Thema gewünscht hätten.

Fischerkurse 2021 – Neue Termine

Der NÖ Landesfischereiverband gibt bekannt, dass in den nächsten Wochen voraussichtlich wieder physische Fischerkurse zur Erlangung der NÖ Fischerkarte, abhängig von Lockerungen und den dafür geltenden Bestimmungen stattfinden werden und die Möglichkeit besteht, sich zu den ersten Terminen anzumelden.

NEUE KURSMÖGLICHKEITEN 2021 >>

Bei Interesse ersuchen wir um baldige Anmeldung, da die Kursplätze begrenzt sind!

Meldung von Totfunden (Biber und Fischotter):

Es kommt immer wieder vor, dass tote Biber oder Fischotter gefunden werden bzw. dass ein Jäger über den Fund eines toten Tieres informiert wird. Da es sich bei beiden Tierarten um streng geschützte Arten handelt, herrscht oft Unsicherheit was man in so einem Fall machen kann. Bei besonders geschützte Arten wie dem Fischotter oder Biber ist es gemäß § 18 NÖ NSchG 2000 verboten, diese Tiere zu verfolgen, absichtlich zu beunruhigen, zu fangen, zu halten, zu verletzen oder zu töten, im lebenden oder toten Zustand zu erwerben, zu verwahren, weiterzugeben, zu befördern oder feilzubieten.

Wenn Sie einen toten Biber oder Fischotter finden, bitten wir Sie daher dies der Abteilung Naturschutz oder der Wildtierhotline (02742 9005 9100) zu melden und das Formular zur Meldung von Totfunden auszufüllen und an post.ru5@noel.gv.at zu schicken. Diese Stellen werden Ihnen mitteilen, was mit Kadavern von Fischottern oder Bibern weiter geschehen kann.

Link zum Formular zur Meldung von Totfunden:

https://noel.gv.at/noe/Naturschutz/Fischotter_Biber_Meldeformular_Totfunde.pdf >>

Forschungsprojekt Fischallergie und heimische Speisefische – Aufruf zur Mithilfe

Das Team des NÖ Landesfischereiverbandes unterstützt ein vom Land Niederösterreich gefördertes Forschungsprojekt, welches an der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten des Universitätsklinikums St. Pölten, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und der Abteilung für Medizinische Biotechnologie am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der Medizinischen Universität Wien im Rahmen des Danube Allergy Research Clusters durchgeführt wird. Herr Univ.-Prof. Dr. Heimo Breiteneder von der Medizinischen Universität Wien will dabei unterschiedliche heimische Speisefische genauer hinsichtlich ihrer Allergenzusammensetzung untersuchen. Aus Vorarbeiten seiner Gruppe ist bekannt, dass Patienten mit einer Fischallergie durchaus nicht auf alle Fischarten allergisch reagieren. Systematische Untersuchungen an heimischen Süßwasserfischen dazu fehlen. Das ist besonders bemerkenswert, da Fisch ein wesentliches gesundes Nahrungsmittel ist, welches nicht leichtfertig vom Speiseplan komplett gestrichen werden sollte.

Das Team des NÖ Landesfischereiverbandes hat bei der Auswahl der heimischen Süßwasserfische für dieses Projekt aktiv mitgewirkt und die Kontakte zu den Züchtern hergestellt.

Frau Priv.-Doz. Dr. Christine Hafner von der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten des Universitätsklinikums St. Pölten, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Franz Trautinger) will im Rahmen dieses Projektes die Reaktion von Blutzellen fischallergischer Patienten, welche für die Auslösung der allergischen Symptome verantwortlich sind, auf die unterschiedlichen Fischarten untersuchen. Mit diesen Untersuchungen soll die Möglichkeit geschafft werden für betroffene Patienten verträgliche Fischarten zu identifizieren.

Fischallergiker, die Interesse haben sich im Rahmen dieses Projektes untersuchen zu lassen, können sich bei Priv.-Doz. Dr. Christine Hafner per email (christine.hafner@edu.kl.ac.at) melden.

Besuch Auenwildnis Wachau

Gemeinsam mit EU-Ministerin Karoline Edtstadler und Staatssekretär Magnus Brunner und NÖ LFM Karl Gravogl hat sich Landesvize Stephan Pernkopf vom Boot aus einen Überblick über die aktuellen Fortschritte bei dem wichtigen Projekt EU-Life „Auenwildnis Wachau“ gemacht. Fachkundig wurden die BesucherInnen durch Gerald Zauner (Eberstaller-Zauner Büros) über den Flusslebensraum und die darin lebenden Fischarten der Donau anschaulich informiert.

Näheres dazu finden Sie in der

Presseinformation des NÖ Landesfischereiverbandes "Besuch Auenwildnis Wachau" >>

Fisch des Jahres – Wahl 2021

Die Bachforelle als Fisch des Jahres 2020 konnte durch zahlreiche Medienberichte bereits einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht und so das Verständnis verbessert werden über diese Tierart und ihren Lebensraum. Je mehr Personen sich an der Wahl beteiligen, umso größer ist auch das mediale Interesse. In diesem Sinne würden wir uns sehr freuen, wenn Sie, einem der folgenden Fischarten Ihre Stimme auf der Webseite des Österreichischen Fischereiverbandes geben:

Für das Jahr 2021 wurden folgende Fischarten nominiert.

  • Äsche (Thymallus thymallus)
  • Barbe (Barbus barbus)
  • Koppe (Cottus gobio)
  • Zander (Sander lucioperca)
  • Hasel (Leuciscus leuciscus)

Zur Online-Wahl >>

Anm.: Der Wahlvorgang ist mit einem einfachen Klick auf den gewünschten Fisch abgeschlossen.

Merkblatt Kinder- und Jugendfischen

Kinder- und Jugendfischen als Freizeiterlebnis am Wasser erfreut sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Eine steigende Anzahl von (zumeist) Fischereivereinen erkennen immer mehr, dass Jugendarbeit besonders wichtig ist. Damit der Einstieg ein Erfolg wird und die keinen JungfischerInnen ein Erlebnis am Wasser haben, wurde vom NÖ Landesfischereiverband ein Merkblatt für Kinder- und Jugendfischen ausgearbeitet und steht nunmehr als Download zur Verfügung. Auch werden nebst Tipps im Umgang mit den Schützlingen auch Hinweise gegeben, wie man eine Förderung beim NÖ Landesfischereiverband für solche Veranstaltungen beantragen kann.

Merkblatt Kinder- und Jugendfischen (zum Download) >>

Bitte beachten Sie jedoch unbedingt in Bezug auf Veranstaltungen die jeweils aktuellen Bestimmungen und Sicherheitsvorschriften hinsichtlich COVID-19 (Corona).

Die Bachforelle – Fisch des Jahres 2020

Ein äußerst beliebter und schöner Fisch unserer Gewässer ist Fisch des Jahres 2020, die Bachforelle. In unserer neuesten Ausgabe „Fischen Inside, 2019#2“ haben wir uns dieser bemerkenswerten Fischart ausführlich gewidmet und wenn Sie als aktive Fischerin oder Fischer nicht unsere aktuelle Ausgabe erhalten haben, können Sie unsere online Ausgabe kostenlos ansehen.

Nähere Informationen zum Fisch des Jahres 2010

Weitere Infos zum Fisch des Jahres >>

Ausgabe 2019/2 Fischen Inside >>

weiter zu den älteren Beiträgen aus 2019 >>

Newsarchiv

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NÖ Landesfischereiverband,
3100 St. Pölten, Goethestraße 2
Tel.: 02742/72968, Fax: 02742/72968-20

fisch@noe-lfv.at
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Fr 07.00 - 13.00 Uhr durchgehend

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Unsere NÖ Landesgeschäftsstelle ist über die Autobahn A1 oder auch per Bahn- und Busverbindungen erreichbar. Vom Hauptbahnhof St. Pölten zur NÖ Landesgeschäftsstelle beträgt die Gehzeit knapp 10 Minuten.
Ein praktischer Fahrplan ist auch unter https://www.vor.at/ einsehbar.
Der Eingangsbereich der NÖ Landesgeschäftsstelle ist barrierefrei über eine kurze Rampe erreichbar.