Sterlet

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Fischarten in Niederösterreich

Sterlet

Familie: Störartige

Lebensweise: Der Sterlet ist ein reiner Süßwasserstör, der nur selten bis ins Brackwasser vordringt. Er kommt in Flüssen vor, die ins Schwarze Meer, Kaspischen Meer, Asowsche Meer, Weiße Meer und in die Karasee münden.
In der österreichischen Donau ist aktuell nur eine selbstreproduzierende Population im Unterwasser des Kraftwerks Jochenstein bei Engelhartszell beschrieben (Zauner, 1997). Der Sterlet ernährt sich überwiegend von wirbellosen Benthosorganismen (Würmer, Schnecken, Larven, Muscheln).

Als aktuell größte Gefahr für die Restbestände des autochthonen Sterlets kann die genetische Verunreinigung durch gebietsfremde Arten angesehen werden. Da Störe zur Hybridisierung neigen, kann durch den Besatz mit exotischen Arten oder standortfremden Stämmen die genetisch reine autochthone Art aussterben. Neben der Gefahr der genetischen Verunreinigung kann die Faunenverfälschung auch andere Aspekte aufwerfen, z.B. Beanspruchung derselben Laichplätze, Futterkonkurrenz, Krankheitserreger (Friedrich 2009).

Kennzeichen: Ein langgezogener Körper der dem eines Haifisches ähnelt. Die Schwanzflosse ist spitz zusammenlaufend.

Laichverhalten: Frühjahrslaicher von April - Juni

Körperlänge: Max 1,20 m

Unterscheidungsmerkmale von anderen Fischarten:

Maulform: Die Schnauze ist meist schmal und langgestreckt, 4 stark gefranste Bartfäden zwischen Maul und Schnauzenspitze

Körper: Rückenschilder: 11 – 18, Seitenschilder: 56 – 71, Bauchschilder: 10 – 20

Fangmethoden:

Spinnangel, Grundangel

NÖ Landesfischereiverband, 3100 St. Pölten, Goethestraße 2
Tel.: 02742 / 72 968, Fax: 02742 / 72 968-20
E-Mail: fisch@noe-lfv.at, Kontaktformular
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